20 Dinge über mich, die niemanden was angehen und eh keinen interessieren

24. Oktober 2013

Ich bekam ein Blogstöckchen zugeworfen. Und verspielt wie ich bin, bin ich hinterher gerannt, hab’s aportiert und erzähle nun 20 Dinge aus dem Nähkästchen. Denn darum geht’s bei diesem „20 Dinge“-Ding, das im Moment durchs Netz geistert.

Zieht Euch warm an, here we go:

  1. Ich mache das hier nur, um einen Vorwand zu haben, diesen brachliegenden Blog wieder in Betrieb zu nehmen.
  2. Ich musste gerade schon wieder nachschauen, ob man sich mittlerweile geeinigt hat, ob es „das Blog“ oder „der Blog“ heißt. Hat man nicht. Sag ich also weiter „der Blog“.
  3. Ich wurde als Fleischfresser geboren und werde als Fleischfresser sterben. Wenn ich ein Schwein sehe, denke ich an Kotelett oder Schnitzel. Gerne mit Gemüsebeilage. Damit es aussieht, als wenn mich Vitamine im Essen interessierten.
  4. Mathematik ist für mich ein Buch mit mindestens sieben Siegeln. Technik im Allgemeinen auch. Und Naturwissenschaft. Ökonomie sowieso. Ich hatte also keine andere Chance als mein Geld mit Schreiben zu verdienen. Ich kann halt nix anderes.
  5. Dieses Blogstöckchen wurde mir von Stefan Möller zugeworfen. Wenn man Stefan und mich auf Facebook liest, könnte man oberflächlich betrachtet glauben, wir wären einander abgeneigt. Das ist nicht so. Ich mag Stefan und seine arroganten Postings auf FB.
  6. Während andere gerne in epischer Breite erzählen, neige ich zur Kürze. Deswegen höre ich bei Punkt 6 auf.
  7. Ich besitze Pflichtgefühl und Ehre. Mach ich also weiter.
  8. Ich esse nicht nur gerne Fleisch, ich mag auch Frauen mit langen Haaren, kurzen Röcken und hohen Schuhen. Und Fußball. Und schnelle Autos. Und Bier/Whisky/Grappa. Und das Gefühl, zumindest manchmal jedes Klischee zu erfüllen.
  9. Ich hasse Unpünktlichkeit.
  10. Wie jetzt? Noch zehn Dinge?
  11. Ich lasse mir regelmäßig einen 2/3/4 oder auch 5-Tage-Bart stehen, weil ich zu faul zum Rasieren bin. Meine Familie hasst das.
  12. Ich liebe meine Familie.
  13. Ich halte mich für einen guten Autofahrer. Und die vier Punkte in Flensburg sind auch schon längst wieder gelöscht.
  14. Ich mag den Bürgermeister meiner Heimatstadt nicht. Er mag mich auch nicht. Das hat historisch gewachsene Gründe. Er mag dafür riesige, langweilige Shopping-Center in Kleinstädten. Ich nicht.
  15. Ich werde immer Werder-Bremen-Fan bleiben. Wär auch blöd, wenn nicht, weil wir sonst das Werder-Wappen, das wir in unserer Auffahrt haben pflastern lassen, teuer wieder entfernen müssten.

    Bleibt so. Lebenslang grün-weiß.

  16. Ich mag keine Ideologen. Ich muss nicht alles mögen, was andere machen oder denken. Andere müssen nicht alles mögen, was ich mache oder denke. Worum es geht, ist Respekt, nicht Rechthaberei und Diskriminierung. Das gilt in Bezug auf ALLE politischen, religiösen oder sonstigen akut ideologiegefährdeten Bereiche.
  17. Ich mag eBooks nicht. Ich mag die ca. 4500 Bücher, die daheim Regal stehen, auf Boden/Tisch/Sofa/Stühlen usw. liegen. Und ich mag den Spruch eines ehemaligen Kommilitonen, der entgeistert feststellte, ich würde Bücher in „nicht handelsüblichen Mengen“ kaufen und konsumieren.
  18. Ich mag die alten Platten von Marius Müller-Westernhagen. Und höre sie immer noch. Völlig egal, was andere darüber denken.
  19. Mein Leib- und Magenautor ist Arthur Schnitzler. Erzeugt beim Lesen Gefühle von Seelenverwandtschaft. Dazu passt, dass Wien meine Leib- und Magenstadt ist. Nach Wien zu fahren ist ein Gefühl, wie „nach-Hause-fahren“.
  20. Endlich. 20.
  21. Och, schade, jetzt wollte ich gerade noch ein paar Geheimnisse über meine sexuellen Vorlieben, meine politischen Ansichten und darüber, wen ich überhaupt nicht leiden kann, verraten. Aber ist ja schon vorbei. Sowas aber auch…

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