Es ist Buchmesse! Und alle fahren doch wieder hin…

Es ist jedes Jahr das gleiche Spiel. „Muss man überhaupt noch nach Frankfurt fahren?“,  „Viel zu voll, keine Ruhe für Gespräche“ oder auch erschöpfend „Das bringt doch eh nix…“

Das Ende vom Lied: Alle fahren wieder hin… Und das ist auch gut so. Auch ich werde mich Mittwoch in aller Herrgottsfrühe auf den weiten Weg von Ostfriesland in die Mainmetropole machen und ab Mittag in den allgemeinen Buchmenschen-Strom eintauchen. Und wissen Sie was: ich freu mich drauf!

Nach (technischer und zeitlicher) Möglichkeit werde ich via Blog noch aus Frankfurt ein paar Messeeindrücke zum Besten geben, auf jeden Fall aber ganz viel von dort twittern. Sowohl am Donnerstag als auch am Freitag plane ich einen Besuch der jeweiligen Twittagessen ein, wo hoffentlich auch Gelegenheit zu vielen Gesprächen mit vielen Leuten über viele Themen der Branche bestehen wird.

Bis bald, wir sehen uns hoffentlich in Frankfurt!

Charmante Kritik an diversen Medienhypes

Das kursiert derzeit im Netz und ich finde es ziemlich charmant. Nimmt es doch den Hype, der mittlerweile um jedes neue technische Dingenskirchen gemacht wird, auf unaufgeregte Weise aufs Korn:

Kennen Sie BOOK?

Der Streit ums Bestseller-Backen

Heute erscheint in der WELT ein Artikel, der sich mit dem Phänomen beschäftigt, dass nur noch großes mediales Getöse dazu führe, ein Sachbuch zu einem Bestseller zu machen. Die Reaktion einer Followerin, nachdem ich den Link zum Artikel twitterte, bestärkt mich darin, ein paar Takte dazu zu schreiben.

Ob man denn angesichts eines solchen, offensichtlich mit zweifelhaften Methoden erkauften, Erfolgs morgens noch in den Spiegel schauen könne, war sinngemäß die Frage der twitternden Journalistin und Buchautorin Petra von Cronenburg. (mehr …)

Zwei Journalisten im Offline-Wunderland. Sowas wie eine Rezension

Alex Rühle und Christian Koch waren offline. Ersterer ein halbes Jahr, letzterer sechs Wochen. Und da schreiben nun mal ihr Job ist, haben sie gleich mal so ein altmodisches Ding daraus gemacht, für das man nicht mal ein Lesegerät braucht.

Die Verlage Klett-Cotta (Rühle) und Blanvalet (Koch) haben’s gedruckt, und nun dürfen wir Blogger, Twitterer, Facebooker und sonstigen Online-Afficionados überlegen, ob wir uns darin wiederfinden oder nicht.

Blöderweise muss ich gestehen: hätte ich in beiden Büchern alle Stellen markiert, an denen ich mich wiederfinde, hätte ein einzelner Block mit diesen bunten „Pagemarkern“ wohl nicht ausgereicht. Beide beschreiben anschaulich im Tagebuchstil, wie sehr ihnen das stete On-Sein in Fleisch und Blut übergegangen ist, und es überkommt einen ein seltsames Gefühl der Komplizenschaft. (mehr …)

Integration ist eine gute Sache, Frau Özkan! Mediengleichschaltung nicht, Frau Özkan!

So richtig wach bin ich ja meist morgens beim Frühstück noch nicht, wenn ich die örtliche Tageszeitung aufschlage (disclaimer: ja, ich lese tatsächlich noch eine Print-Tageszeitung. Und zwar gerne). Heute morgen hatte die Ostfriesen-Zeitung, die ihren Mantelteil von der Nordwest-Zeitung bekommt, allerdings einen echten Wachmacher anzubieten. (mehr …)

Twitter ist nicht immer effektiv. Na und?

Es ist kein Wunder, dass Twitter Menschen außerhalb der Medienbranche nur schwer nahe zu bringen ist. Gefühlte 90 Prozent der deutschen Twitter-User schließlich sind Angehörige genau dieser Branche, und so entsteht ein gewissermaßen inzestuöser Charakter dieser Plattform, der das Treiben dort allen Außenstehenden eher als sinnfreie Spielerei und Zeitverschwendung erscheinen lässt.
(mehr …)